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Zoll leistet seinen Beitrag beim Schutz der bedrohten Tiere und Pflanzen

Erschienen am 13.03.2018
Weltweit sind heute rund 5.600 wild lebende Tierarten und 30.000 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Zum Schutz dieser Tiere und Pflanzen wurde bereits vor 45 Jahren (1973) ein weltweites internationales Abkommen "Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora" (CITES) geschlossen - in Deutschland besser bekannt als "Washingtoner Artenschutzübereinkommen" (WA). 1976 ist Deutschland beigetreten, insgesamt sind es bis heute 182 Staaten. Der 3. März ist der internationale Tag des Artenschutzes.

"Der deutsche Zoll überwacht zum Schutz von Fauna und Flora die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr" erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann.
"Artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig bzw. ohne die erforderlichen Dokumente ein- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Hierbei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen verbracht werden" führt er weiter aus.

2016 waren 915 Aufgriffe mit artengeschützten Tieren und Pflanzen (sowie deren Teile und Erzeugnisse) und damit einhergehend 63.152 Beschlagnahmen das Resultat zöllnerischer Aufmerksamkeit. Die Zollverwaltung leistet hierdurch ihren Beitrag zum Schutz der biologischen Artenvielfalt.

Aber: Noch immer stellt der Zoll - gerade auch im Post- und Reiseverkehr - zu viele Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen fest!

Beteiligte, die sich geschützte Tiere oder Pflanzen sowie Erzeugnisse aus diesen (nicht selten auch aus Unwissenheit) schicken lassen, laufen stets Gefahr, dass diese "Schnäppchen" beschlagnahmt und eingezogen werden und das Bundesamt für Naturschutz ein Bußgeld gegen sie verhängt oder sogar ein Strafverfahren eingeleitet wird.
Gleiches gilt für Reisende, die derartige "Mitbringsel" im Reisegepäck dabei haben.

Der Zoll empfiehlt daher, sich vorab unter www.zoll.de oder www.artenschutzonline.de über geschützte Arten im Urlaubsland zu informieren. Dies gilt für Schnäppchenjäger gleichermaßen wie für Reisende. Allgemeine Informationen zum Artenschutz, den erforderlichen Genehmigungen und Sonderregelungen werden auf der Internetseite www.cites.bfn.de umfassend dargestellt.

Zusatzinformation: Einen Überblick der in Urlaubsregionen angebotenen geschützten Arten erhalten Sie unter www.artenschutz-online.de. Weitergehende Informationen zum aktuellen Schutzstatus artengeschützter Tiere und Pflanzen können auch unter www.wisia.de eingesehen werden. Zudem sind allgemeine Informationen zum Thema Artenschutz auf der Internetseite des Bundesamtes für Naturschutz www.cites.bfn.de zusammengestellt. Allgemeine Hinweise, was man sich schicken lassen darf oder was man aus dem Urlaub mitbringen darf oder besser nicht, findet man auf www.zoll.de sowie den kostenlosen Apps "Zoll und Post" bzw. "Zoll und Reise"